12.05.2016

| Rezension | Water - Der Kampf beginnt von Paolo Bacigalupi





Titel:  Water - Der Kampf beginnt


Orginaltitel: The Water Knife

Erscheinungsdatum: 21. März 2016

Gebundene Ausgabe: 464 Seiten




Das Wasser wird knapp: ein düsterer, actiongeladener Blick auf die Apokalypse

Der US-amerikanische Südwesten kämpft erbittert um die letzten Wasserreserven und die Rechte am Colorado River. Das Gebiet wird von heftigen Sandstürmen heimgesucht, ganze Millionenstädte verelenden. Wer es sich leisten kann, wohnt in luxuriösen Arkologien, jeder andere ist Hitze, Staub und Nahrungsknappheit ausgesetzt. Kriminalität und Korruption greifen um sich. Angel Velasquez gehört zu einem Spezialeinsatzkommando der Wasserbehörde von Nevada, das die Reservoirs des Bundesstaates verteidigt und notfalls auch mit illegalen Methoden erweitert. 

Als das Gerücht aufkommt, dass in Phoenix eine neue Wasserquelle aufgetaucht ist, wird er dort hingeschickt, um zu ermitteln. Dabei trifft er die Journalistin Lucy Monroe, die der Quelle ebenfalls auf der Spur ist. Die beiden werden in einen Strudel aus Verrat und Gewalt hineingezogen, und Angel steht plötzlich im Fadenkreuz seiner eigenen Leute.
"Es gab Geschichten, die der Schweiß erzählte."

Ich habe "Water - Der Kampf beginnt" von Paolo Bacigalupi als Rezensionsexemplar erhalten. Vielen lieben dank an den Karl Blessing Verlag.

Durch Zufall bin ich auf diesen Thriller aufmerksam geworden und war sofort Feuer und Flamme als ich mir den Klappentext durchgelesen habe. Leider war die Story nicht ganz mein Fall.

Erzählt wird die Story aus mehreren Perspektiven. Ich will ehrlich sein! Ich fand es unglaublich anstregend den verschiedenen Storys zu folgen, auch wenn diese sich letztendlich zusammenfügen. Man muss bei diesem Buch wirklich am Ball bleiben um alles zu verstehen was der Autor einem mitteilen möchte. Man rätselt mit und beginnt seine eigenen Theorien zu spinnen. Allerdings sind die Charaktere alles andere als Sympathieträger, so dass es mir egal war, welches Schicksal wem erreicht. Hinzukommt, es war mir persönlich viel zu politisch. Wer sich dafür interessiert wird sicher mehr Freude an dem Buch haben als ich es hatte,

Allerdings hat sich der Autor Paolo Bacigalupi mit "Water - Der Kampf beginnt" einem sehr wichtigen Thema zugewandt - die Wasserknappheit und deren Folgen. Es wurde unglaublich realistisch dargestellt wie die Leute ums Überleben kämpfen. Wie sich Gangs bilden und wie schnell man auf die schiefe Bahn geraten kann.
Paolo Bacigalupi hat einen beeindruckenden und realitätsnahen Thriller erschaffen. Allerdings wird man gerade zu Beginn des Buches mit zu vielen trockenen Fakten bombardiert, so dass ich oft das Gefühl hatte mit zu vielen Fakten überladen zu werden.

Das Buch erhält von mir 3 von 5 Federn!

Kommentare:

  1. Liebe Diana,

    das Buch kannte ich bisher noch nicht. Das Thema finde ich sehr interessant, da es nicht weit in der Zukunft liegt. Schon jetzt gibt es Gegenden, in denen Nachts das Wasser abgeschaltet wird. Irgendwo gab es sogar eine riesige kommerzielle Plantage, die geschlossen wurde, weil das Wasser dort so knapp war, dass die Stadt beschlossen hat, dass die Plantage kein Wasser mehr bekommt. Ich hatte im Fernsehen eine Dokumentation darüber gesehen. Das ist richtig schockierend, weil man hier nichts davon mitbekommt. Ich liebe es, wenn ein Buch viele Fakten vermittelt. Allerdings kommt es darauf an, wie diese verpackt sind. Wenn das Buch dadurch langatmig wird, finde ich das nicht so toll

    Liebe Grüße
    Nadine

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  2. Huhu Diana,

    der Klappentext hört sich eigentlich ganz gut an, aber "politisch" und "viele Perspektiven" schrecken mich dann doch auch eher ab. Außerdem mag ich es irgendwie gar nicht so, wenn der Hauptprota ein Mann ist, frag mich nicht warum ;)

    Liebe Grüße vom Lesemonsterchen Dani

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  3. Hallo Diana,

    mein erster Gedanke, als ich das Cover sah - hm, Thriller, nicht unbedingt meins.
    Dann der Klappentext - wow, das klingt dystopisch, sowas mag ich dann doch wieder.
    Schade, dass dich das Buch nicht komplett überzeugen konnte. Zu viele Perspektiven mit unterschiedlichen Details finde ich auch imme eher schwierig, also vielleicht doch wieder nichts für mich ;)
    LG anja

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