14.12.2016

| Rezension | Wonderland von Christina Stein





Titel: Wonderland

Verlag: FISCHER Kinder- und Jugendtaschenbuch

Orginaltitel:  --- 

Erscheinungsdatum: 25. August 2016

broschierte Ausgabe: 384 Seiten




Sie machen eine Reise ins Paradies. Und landen in der Hölle auf Erden.
Thailand. Sonne, Palmen, eine Villa direkt am Strand. Der perfekte Urlaub! Doch als Lizzy am Morgen nach einer Strandparty aufwacht, ist sie gefangen. Mitten im Dschungel, mit ihren besten Freunden – und mit Jacob. Jacob, den keiner von ihnen richtig kennt, und der sie auf diese verdammte Strandparty eingeladen hat. Nur wegen ihm sind sie in einem Reality Game gelandet, in dem es nur schwarz oder weiß gibt, verlieren oder gewinnen, opfern oder geopfert werden. 
Wer sind die Player in diesem Spiel? Was haben sie vor? Und welche Rolle spielt eigentlich Jacob? Lizzy hat keine Ahnung. Sie weiß auch nicht, wie lange sie ohne ihre Herzmedikamente überleben kann. Sie weiß nur eines: Die Gruppe muss bis morgen entscheiden, wer von ihnen das nächste Opfer sein wird …
"Es ist ein Ort, den man nur einmal im Leben betritt."

Der Schreibstil der Autorin, Christina Stein, hat mir gut gefallen. Thailand wird sehr bildlich dargestellt. Man spürt den Sand unter den Füßen oder die Sonne auf der Haut.

Als die Jugendlichen über Nacht in eine Art Arena/Gefängnis gebracht werden und am nächsten Morgen aufwachen, können die Jugendlichen sich natürlich an nichts mehr erinnern. Dies ist natürlich sehr spannend, denn man spürt die Angst der Jugendlichen und kann sich sehr genau vorstellen was den Jugendlichen durch den Kopf geht.

Ich muss gestehen: Ich hatte mir unter dem Klappentext und dem Reality Game doch etwas ganz anderes vorgestellt. Natürlich ist es beängstigend was die Jugendlichen erleiden müssen. Es gibt sicher niemand der freiwillig in so eine Situation hinein will, dennoch konnte mich die Story nicht wirklich überzeugen. Zum einen fand ich den Verlauf der Story zu absurd. Ich konnte dem nicht wirklich etwas abgewinnen, Zum anderen fand ich das Ende mit Jacob blöd.

Ebenfalls blieb für mich die Frage offen warum es Opfer geben muss. Vielleicht habe ich es überlesen, aber den Sinn dahinter habe ich nicht verstanden. War es aus Langeweile? Wahrscheinlich.

Obwohl mich dieses Buch nicht wirklich umgehauen hat, werde ich von der Autorin definitiv noch andere Bücher lesen.
Teilweise zu absurd, dennoch konnte man die Gefühle, Emotionen, Gedanken usw. sehr gut nachempfinden.

Das Buch erhält von mir 3 von 5 Federn!



2 Kommentare:

  1. Hallo Diana,

    es passiert zwar selten, aber doch, dass wir ein Buch gleich bewerten. :D Ich konnte mich auch nicht so richtig mit der Handlung anfreunden und die Motivation hinter den Ereignissen war mir ebenso wenig klar. Nein, ich glaube nicht, dass du etwas überlesen hast.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Irgendwann müssen wir doch mal eine gleiche Meinung haben xD

      Na gut zu wissen dass ich nichts überlesen habe *lach* Man weiß ja nie, hätte durchaus sein können.

      LG Diana

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