01.08.2015

Gequassel zum Wochenende #1


Seit ein paar Tagen verfolge ich interessante Posts zum Thema Rezensionsexemplare. Der Grund dafür ist nicht die Frage wie viele Rezi-Ex noch gelesen werden müssen, oder wie lang man Zeit hat diese zu lesen, sondern immer häufiger fällt mir auf, dass sich Blogger oder aber auch Booktuber gar keine Gedanken darum machen was sie wollen, sondern es wird einfach wahllos angefragt. So nach dem Motto "Wird schon gefallen, allen anderen gefällt es schließlich auch." Das faszinierendste für mich ist aber der Umgang mit dem Buch sobald es da ist. Dann wird gelesen und nach 50 - 100 Seiten stellt man fest: Dieses Buch ist doch nicht ganz mein Fall. Somit wird das Buch abgebrochen.


Natürlich ist mir das auch schon so ergangen, aber ich breche keine Bücher ab und grundsätzlich schon mal keine Rezensionsexemplare. Warum? Das ist eigentlich ganz einfach zu beantworten. Schließlich wollte ich das Buch haben und auch sehr gerne lesen und ich muss auch ehrlich sagen, ich kann mir nicht wirklich vorstellen nach 50 Seiten bereits einen kompletten Eindruck davon zu haben wie es ist. Wenn man kein Problem hat Bücher nach 50 Seiten abzubrechen, warum liest man vorher nicht die Leseprobe? Schließlich sind diese locker 20 - 35 Seiten lang in denen man ein guten 1. Eindruck bekommen kann ....

Nun meine Frage an euch: Wie geht mir mit Rezensionsexemplaren um die euch gar nicht zusagen? Lesen und quälen oder rigoros sein und abbrechen? 

Ich bin auf eure Antworten gespannt.

LG Dinchen

Kommentare:

  1. Huhu,

    ich sehe das ähnlich wie du: ich nehme nur Rezensionsexemplare von Büchern an, wo ich mir recht sicher bin, dass sie mir gefallen könnten, d.h. ich informiere mich im Voraus über das Buch, indem ich z.B. den Klappentext lese, mir andere Rezensionen dazu anschaue usw.

    Dass ich ein Buch abbreche, ist mir ehrlich gesagt auch so gut wie noch nie passiert.

    Liebe Grüße,
    Carina

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  2. Hallöchen,

    ich selbst ordere auch nur Rezensionsexemplare, die mir auch gefallen und die ich unbedingt lesen muss. Dann fühle ich mich auch verpflichtet, es zu Ende zu lesen. Aber generell ist es bei mir auch so, dass ich Bücher nicht einfach abbrechen kann. Es muss zu Ende gelesen werden, komme was wolle. ;)

    Grüßchen vom Lenchen

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  3. Guten morgen!
    Das ist eine sehr interessante Frage. Bisher habe ich Rezi Ex immer zuende gelesen, dann aber auch ehrlich besprochen. Manche Indie-Autoren haben dann aber fast beleidigt reagiert. Kann ich auch verstehen, sie hängen ja auch mehr von den Rezis ab als Verlage. Einige Leute raten dazu, in dem Fall vorher auf die Autoren zuzugehen und ihnen in einer Mail zu erklären, warum das Buch nicht gefiel. Das habe ich bis jetzt aber noch nicht gemacht.
    LG
    loralee

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  4. Hallo Diana,

    ich habe das noch gar nicht beobachtet, wer wie Rezensionsexemplare anfragt und liest, daher kann ich nur von mir sprechen. Also, ich frage nur Bücher an, die mich auch interessieren, weil warum sollte ich etwas anderes lesen? So kommt es halt auch, dass ich schon öfter mal eine Anfrage von Autoren abgelehnt habe, obwohl mir dabei das Herz bricht, wenn ich die Autoren enttäuschen muss.

    Eigentlich breche ich keine Bücher ab, es hat ja einen Grund, warum es den Weg bis zu mir geschafft hat und schon gar kein Rezensionsexemplar. Wenn man mal ordentlich daneben gegriffen hat - das kann ja jedem Mal passieren - sehe ich darin aber eine Ausnahme.

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Huhu.

      Wenn man wirklich mal daneben gegriffen hat finde ich es auch OK, aber wenn ich 4 Rezi-Ex in 2 Wochen abbreche, dann denke ich mir meinen Teil. Und der ist im Normalfall alles andere als positiv.

      LG

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    2. Stimmt, dahinter ist dann ein eindeutiges Verhaltensmuster. Fraglich, wie lange sich das die Verlage dann gefallen lassen, weil das ist ja auch nicht in Ordnung.

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  5. Wenn ich Rezensionsexemplare bekomme dann lese ich sie auch bis ich damit fertig bin und wenn sie mir nicht gefallen dann sage ich das auch in meiner Rezension, aber ich bin niemand der Bücher gerne abbricht.
    Nun wünsche ich dir noch einen wunderschönen Sonntag und vielleicht hast du ja Lust auch mal bei mir vorbei zu schauen :)
    Liebe Grüße Julia!
    http://heartbeatofmybooks.blogspot.de/

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  6. Also mit abbrechen habe ich gar kein so großes Problem. Da bin ich relativ rigoros. Klar ich versuche es ne ganze Weil mit dem Buch und immer mal wieder aber wenn es nicht geht wird es abgebrochen.

    Aber mit Rezi Exemplaren mach ich das gar nicht. Das ist ja sozusagen sowas wien Vertrag, also ist man auch verpflichtet das Buch zu lesen. Daneben gegriffen habe ich da sogar fast noch häufiger, aber die Bücher hätte ich mir sowieso alle irgendwann gekauft, also war das halt einfach Pech.
    Aber ich quäl mich dann dadurch, weil wie gesagt ich bin eine Verpflichtung eingegangen und sage dann auch ehrlich meine Meinung aber versuche das möglichst nett zu verpacken, weil ich die Autoren persönlich gerne mag, aber trotzdem will ich die Bücher dann auch nicht schön reden.

    Wobei ich auch im Nachhinein meine Meinung geändert habe, z.B. beim "Nautilusprojekt". An sich hat mir das nicht so wirklich gefallen, aber dann war da doch son Cliffhanger dabei, dass ich jetzt nach nem halben Jahr wirklich gerne weiterlesen möchte.

    Einen schönen Sonntag.

    LG
    Sabrina :)

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  7. Hallo Diana :)

    das sehe ich genauso wie Du.
    Habe bisher noch nie ein angefragtes Rezi-Exemplar abgebrochen. Hatte aber bisher auch wirklich ein gutes Händchen und fand keines der Bücher richtig schlecht.
    Es ist meiner Meinung nach nicht in Ordnung diese einfach abzubrechen. Prinzipiell klar, warum sollte man sich durch ein Buch quälen, dass einem überhaupt nicht gefällt - doch bei Rezi-Exemplaren sehe ich das komplett anders. Es hat doch einen Grund, weshalb man genau dieses Buch angefragt hat. Wie Du schon schreibst: Es gibt mittlerweile zu fast allen Büchern eine Leseprobe, in die man hineinlesen kann - so finde ich selbst zumindest immer recht schnell heraus, ob mir Schreibstil, etc. gefallen.

    Liebe Grüße,
    Tanja ♥

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  8. Huhu!

    Also, ich beschäftige mich schon erstmal mit einem Buch, bevor ich es anfrage! Dazu muss ich sagen, ich frage manchmal ganz bewusst Bücher an, die nicht meinem typischen Beuteschema entsprechen, denn man will ja auch den eigenen Horizont erweitern... Aber auch da nehme ich nur Bücher, von denen ich denke, dass sie mich trotz Abweichung vom Beuteschema wirklich interessieren könnten, und dann lese ich die Bücher auch und breche nicht ab.

    Klar kommt es auch schon mal vor, dass mir ein Rezi-Exemplar dann doch nicht zusagt, aber da muss ich dann durch... "Mädchenjagd" von Nancy Taylor Rosenberg war zum Beispiel für mich eine absolute Qual, aber in meinen Augen bin ich mit Anforderung des Rezi-Exemplars quasi einen Vertrag eingegangen: kostenloses Buch gegen fundierte Rezi, und dazu muss ich das Buch nun mal lesen.

    LG,
    Mikka

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